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Limbogott, JOE und Terminal Choice
Nach einem kurzen Umbau und Soundcheck betrat Chris Pohl mit seiner Band Terminal Choice die Bühne. Angeheizt durch JOE, steigerte sich kurzfristig die Euphorie und auch Terminal Choice wurde mit heller Begeisterung empfangen.
Leider war früh zu erkennen, dass Terminal Choice ein festes Programm stehen haben und davon in keinster Weise abweichen wollten oder konnten. Immer wieder ertönten Zwischenrufe mit Wunschtiteln wie der schwarze Mann oder die Macht. Doch keiner dieser Wünsche, auch nicht während der Zugabe, wurden erhört. Ganz im Gegenteil. Nach dem dritten oder vierten Schrei nach der schwarze Mann wirkte Chris Pohl leicht gereizt, versuchte aber Contenance zu wahren und spielte das Programm bis zum Ende durch. Die Stimmung im Publikum drückte mehr und mehr nach unten und erstarrte als der Bandleader mit seinem Gitarristen flachste.
Zitat:
„Wie lange sind wir schon hier?“ „Zu lange...“
Anschließend war für die Fans, welche diese kleine Einlage registriert haben, die Stimmung auf dem Nullpunkt. Einige verließen das Konzert vorzeitig.
Schade eigentlich, denn die Fans sind diejenigen die der Band, durch die Konzertkarten, ihr Lohn und Brot geben. Selbstverständlich können nicht alle Bands davon leben, aber auch mit Blutengel hat Chris Pohl mal klein angefangen. Möglicherweise hat er dies vergessen…
Veröffentlicht von Anonymous am 05.11.2006, 16:11
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