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Der Betriebsausflug der Frankfurter DarkMeeting-Sektion
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in Bewegung. Dank guter Wegbeschreibung von manmachine73 sind fünf feierwütige DarkMeetinger auch ohne Orientierungsschwierigkeiten in Essen angekommen. Und haben in manmachine73s Wohnung ein unglaubliches Chaos verbreitet. Der Durchschnittsschwarze wird sich vorstellen können, wie es aussieht, wenn sich vier Männer und drei Frauen auf abendliches Weggehen vorbereiten. Duschen, schminken, toupieren, schnüren, lackieren – Mut antrinken!
Den Fachmagazinen hatten wir entnommen, dass die GIP in der Zeche Carl ein Jubiläum feiert, mehrere Bands spielen und ab 20h Einlass sei. In Anbetracht der Tatsache, dass es Live-Musik geben sollte, dachten wir 21h sei ein guter Zeitpunkt, um in die Zeche Carl einzufahren. Weit gefehlt! Auch wenn wir erst um Mitternacht angekommen wären, hätten wir nichts verpasst, da der Headliner „The Eternal Afflict“, der zum Konzert auch zu Fuß hätte kommen können, sich wohl verirrt hatte – er trat jedenfalls nicht auf. Obwohl an der Kasse noch mit ihrer Anwesenheit geworben wurde.
Da es aber beim Besuch der Frankfurter Sektion nicht um die Hyper-Show ging, die uns präsentiert werden sollte, sondern um das Miteinander ganz im Sinne der DarkMeeting-Idee: „Nicht allein weggehen müssen - alles kann, nichts muss“, wurde der Abend dann für die meisten recht lustig und endete erst mehr als sechs Stunden später.
Ganz besonders erstaunt war ich über die irrlichternden Zeitgenossen, die wie Robert Redford im „Electric Horseman“ aus jedem Knopfloch, aus jeder Körperöffnung heraus glitzerten und blinkerten, dieser Unfug hat sich im Rhein-Main-Gebiet glücklicherweise noch nicht durchgesetzt. Das Großraumtaxi setzte uns wieder ab, damit wir auf unsere Nachtlager kullern konnten.
Nach dem Feiern ist vor dem Feiern! Für den 2. Oktober hatten wir uns nicht vorgenommen, im Eisenlager in Oberhausen-Altenberg aufzuschlagen, wenn der Eigentümer grade den Schlüssel rumdreht und dann die Heizung anmacht. Mitternacht ist irgendwie immer eine gute Zeit, um eine Party-Nacht zu beginnen. Vor allen Dingen war es spannend, das Gros der DarkMeetinger in ihrem Wohnzimmer anzutreffen. Denn darum ging es bei dem Betriebsausflug der Frankfurter Sektion: Die Menschen zu treffen, die sich hinter den Nicks verbergen und mit ihnen lustig zu feiern. Haben die meisten von uns doch im Profil „Lustige Menschen kennenlernen“ angegeben... übrigens dicht gefolgt von „One-Night-Stand“. Wobei ich nicht nachempfinden kann, was toll daran sein kann, wenn man eine Nacht lang steht. Da tanz ich doch lieber!
Vor allem sind im Eisenlager durch die hohe Hallen die Raumtemperaturen ein paar Grade niedriger als in Frankfurter Locations, die größtenteils 12 Fuß unterm Asphalt liegen. Für die Tänzer unter uns sind diese feinen Unterschiede schon angenehm, wer nur mit dem kleinen Zeh Rhythmus schlägt, kommt natürlich nicht so sehr in Schweiß.
Die Zeit bis 6.30h ist wie im Flug vergangen, wie es halt immer so ist, wenn man sie mit großartigen Leuten und schöner Musik angenehm verbringt. Die Zeit bis 7.00h war viel unangenehmer: Da haben wir nämlich im Frühnebel, kurz über der Nachtfrostgrenze in dünnen Tanzfähnchen auf das Großraumtaxi nach Essen gewartet. Schuld war natürlich der Taxifahrer aus einem zukünftigen EU-Land. Ach ja, und was ich veralzheimert hab, bitte ich meine Mitfeierer zu ergänzen!!!
dunkelbunt/DarkMeeting
Veröffentlicht von dunkelbunt am 13.10.2005, 22:10
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