Sitemap   Cross  FAQ   Cross  Kontakt   Cross  Links   Cross  ANB   Cross  Impressum
  Benutzername:  Passwort:   
Gothic-/Fetisch- & Bizarre-Talk 21. 05. 2012, 11:48 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: jobwahl  (Gelesen 2448 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
emily87  
Gast
« am: 25. 06. 2006, 17:52 »

ich muss mich nächstes jahr für einen job bzw studium entscheiden und weiß nich was ich machen soll. wo werden gothics toleriert??? will mich weder äußerlich noch persönlich ändern!
Gespeichert
DerangedInsanity
Hero Member
*****

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1,055



WWW
« Antworten #1 am: 25. 06. 2006, 21:01 »

Hallo emily87

Was genau meinst du denn mit Gothik toleriert werden?
Die Kleidung?

Bei der Berufswahl solltest du dich danach nicht richten sondern woran du Intresse hast und ob du die nötigen Qulifiktationen hast.
Die Berufswahl ist nicht einfach. Immerhin wird man meist sein Leben lang den gewählten Beruf ausüben.

LG

Dera
Gespeichert

Nur der Minderwertige wird das lächerliche System der  Gleichheit predigen!
Er kann sich nicht zu Höherem emporschwingen, deshalb will er mich zu sich herunterziehen.

http://www.lollibunny.tk
Oktoberchen
Sr. Member
****

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 417



« Antworten #2 am: 25. 06. 2006, 21:09 »

Denke auch, dass du zuerst mal schauen solltest, welche Interessen du hast und dir danach einen Beruf suchst. Von wegen Toleranz, ich denke das hängt mitunter auch von dem jeweiligen Chef/Abteilungsleiter und von der Branche ab.

Einfach mal bei dem Vorstellungsgespräch fragen, ob es eine Art "Kleiderordnung" gibt, wenn du großen Wert darauf legst.

Liebe Grüße

Oktoberchen  devil_52
Gespeichert
Coldness_of_Heart
Jr. Member
**

Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 67



« Antworten #3 am: 27. 06. 2006, 14:29 »

ich denke, sie meint den undercut als frisur... hast du denn einen? und wenn ja, dann is es das der grund, warum du dich nicht änden magst, nicht wegen der kleidung, oder?
Gespeichert
elbchen
Jr. Member
**

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 82



« Antworten #4 am: 27. 06. 2006, 21:03 »

Ich will ja gar nicht spießig klingen,aber die Jobwahl sollte wirklich wirklich gut überlegt sein.Immerhin geht es um daß,was man ein Leben lang ausüben will oder muß.Und wenn  die Haare (und die wahrscheinlich rasierten Schläfen) wirklich so wichtig sind,daß das Priorität hat, muß man sich wahrscheinlich mit Jobs "zufriedengeben",die  eher im Hintergrund ohne Kundschaftskontakt  ablaufen.Von denen gibt es ja auch viele. Wenn man allerdings erstmal nur studieren will, kann man sich doch noch lange Zeit viel erlauben in Punkto Aussehen.Oder irre ich mich da jetzt??
Gespeichert

Der Unterschied zischen einem Heiligen und einem Sünder ist,daß der Heilige eine Vergangenheit und der Sünder eine Zukunft hat...
DerangedInsanity
Hero Member
*****

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1,055



WWW
« Antworten #5 am: 27. 06. 2006, 22:22 »

Zitat

Und wenn die Haare (und die wahrscheinlich rasierten Schläfen) wirklich so wichtig sind,daß das Priorität hat, muß man sich wahrscheinlich mit Jobs "zufriedengeben",die eher im Hintergrund ohne Kundschaftskontakt ablaufen.Von denen gibt es ja auch viele. Wenn man allerdings erstmal nur studieren will, kann man sich doch noch lange Zeit viel erlauben in Punkto Aussehen.Oder irre ich mich da jetzt??


@elbchen: nein da irrst du dich nicht. Natürlich gibt es auch viele Jobs in denen man keinen Kundenkontakt hat, aber selbst da wird der Kleidungsstil und "extreme" nicht geschäzt.

Man muss eben für sich selbst die Prioritäten setzen und dementsprechend entscheiden ob man sich nun eher nach einen Job umsieht in dem man sich so kleiden und die Frisuren tragen kann die man möchte. Auch auf die Gefahr hin dass man diesen dann doch wechselt oder die Szene verlässt.
Oder aber ob man sich nicht lieber einen Job sucht in dem man zufrieden ist.
Gespeichert

Nur der Minderwertige wird das lächerliche System der  Gleichheit predigen!
Er kann sich nicht zu Höherem emporschwingen, deshalb will er mich zu sich herunterziehen.

http://www.lollibunny.tk
elbchen
Jr. Member
**

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 82



« Antworten #6 am: 27. 06. 2006, 23:22 »

Letzteres halte ich auch für überaus wichtig.Zufriedenheit im Job muß wirklich an erster Stelle stehen.Ich denke auch vom Gothiclook muß man sich irgendwann im Arbeitsleben trennen.Zumindest in der "Extremform".Oder man muß sich darüber klar sein,daß man in irgendeiner Hinterhof firma Packete stapelt.Wenn man daß will?Gut!Aber die Szeene verlassen wegen eines Jobs?Wieso?Im Prinzip muß man sich doch nur auf beiden Seiten ein wenig anpassen.Denn Jobs,wo man seinen Gothicstyle ausleben darf, sind wohl überaus rar und schlecht bezahlt.Deshalb sollte Gothicstyleauslebung nicht bei der Berufswahlfindung eine Rolle spielen,sondern nur der Job an sich.Aber der Job sollte dann auch nicht so einengend sein,daß man sein Gotentum deshalb schmeißen  muß.
Gespeichert

Der Unterschied zischen einem Heiligen und einem Sünder ist,daß der Heilige eine Vergangenheit und der Sünder eine Zukunft hat...
Morgan
Newbie
*

Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14



« Antworten #7 am: 30. 06. 2006, 02:22 »

Hallo !

Ich habe gerade für einen anderen Eintrag John O´Donohue´s Buch "Anam Cara - Das Buch der keltischen Weisheit" auf den Knien. Unter anderem stellt er darin fest, daß das "ungelebte Leben" eine der schwersten Sünden ist. Es geht darum, in sich einen Traum zu erspüren, und in Bezug auf das Arbeitsleben einen Traum für das ganze Leben. Wenn man da Mist baut, und ich spreche hier aus eigener Erfahrung, ist es ungemein schwer bis hin zu unmöglich, diesen Fehler zu korrigieren. Zumindest wird die Wahl einer zweitbesten Lösung anstelle einer erstbesten, die man sich verkneifen zu müssen meint, mit Leid nicht unter mehereren Jahren bestraft.

Auch wenn die Arbeitsmarktlage einer solchen Sicht nicht unbedingt förderlich ist: Man sollte meiner Meinung nach zuerst mit aller Kraft nach seiner Berufung suchen. Z.B. à la O´Donohue: "Wir müssen den Traum wiederfinden, der am Herdfeuer unserer Seele liegt. Wir müssen diesen Traum mit der Verwunderung eines Kindes fühlen, das sich der Schwelle einer Entdeckung nähert. Sobald wir unsere kindliche Natur wiederentdecken, betreten wir eine Welt voll freundlicher Möglichkeiten." Egal, ob Hoffnung auf eine Anstellung besteht. Selbst wenn der Traumberuf in der Realität zur Zeit nicht zu realisieren ist, kann man vielleicht noch auf artverwandte Bereiche ausweichen. Die Interessen, die man als Kind oder Jugendlicher hatte, sind immer wahrer als alles, was danach kam (maße mir mal an, so eine Grundsatzaussage treffen zu können).

Also, folge unter allen Umständen Deinem Traum (siehe Stapel von Büchern von Paulo Coelho ...) ! Kompromisse kann man immer noch machen. Die erste Weichenstellung ist die Wichtigste.

Was Gothic angeht: Es ist sicherlich eine Szene, in der Äußerlichkeiten eine definierende Rolle zu spielen scheinen. Aber schreibt sich diese Szene nicht auch auf die Fahne, der bunten Oberflächen-Spaßgesellschaft gegenüber (äußerst) kritisch eingestellt zu sein ? Will sagen, einer Gesellschaft, in der Aussehen und Modedruckkrankheiten (Eßstörungen, Kaufsucht, etc.) immer mehr Raum einnehmen. Auch wenn ich jetzt nicht unbedingt auf Gegenliebe bei einigen Älteren stoße, mir gefällt die Ausdifferenzierung der Schwarzen Szene in so viele unterschiedliche Gruppen, die doch, im Großen & Ganzen, zusammen feiern. Mann muß sich nicht extremst stylen, um dazu zu gehören. Und wenn man sich den enorm breiten Querschnitt durch alle Berufe und Gesellschaftsschichten in der Szene anschaut: Es sind halt nicht nur Studenten ... es gibt auch Bankangestellte (sogar ein mir Bekannter in durchaus gehobener Position), Busfahrer, Ärzte, Immobilienfachleute, Krankenschwestern. Alles Leute, die direkt mit mitunter "konservativen" Leuten zu tun haben und die trotzdem einen Styling-Weg finden. Und ganz persönlich bin ich ja noch eh der (klischeehaften) Meinung "weniger ist mehr". Wenn Du Deine Berufswahl an Deinem Äußeren festmachst, wirst Du eher weniger als mehr zur Schwarzen Szene gehören (meine Definition, die nicht unbedingt von allen in der Szene Aktiven geteilt zu werden scheint).

Grüße

M.
Gespeichert
Fuin
Newbie
*

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6



« Antworten #8 am: 02. 07. 2006, 23:04 »

Ich arbeite seit knapp einem Jahr als Buchhandlesazubi.
Toleriert werde ich in Grenzen^^
Das heißt ich kann nicht unbedingt so zur Arbeit gehen wie ich will, ich muss angebrasst kommen und damit hat es sich dann.
Ok, da ich mich nicht schminke und auch sonst nicht ins extreme neige passt es ganz gut.

Gespeichert
Dark Witch
Full Member
***

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 218



WWW
« Antworten #9 am: 02. 10. 2006, 15:35 »

Also ich kann nur empfehlen, den Job nicht unbedingt von der Kleiderordnung abhängig zu machen. Klar, es ist nicht so toll, sich für die Arbeit "verkleiden zu müssen" und sich so anzupassen, aber ich denk mal wichtiger ist doch, dass der Job Spaß macht, bzw. einen erfüllt. Ich mache gerade mein Referendariat am Berufskolleg und da muss ich auch harmlos erscheinen, was mir besonders im Bezug auf Haarfarben schwerfällt.(blau kommt da nicht so gut an, bei den Wirtschaftsleuten). Aber mir machts halt auch Spaß, von daher vertage ich das blau auf die Ferien!
Gespeichert

Der Tod dauert das ganze Leben und hört vermutlich auf, wenn er eintritt. (Marie in Bandits)

Wenn man einen Mann mit einer Katze kreuzen würde, würde es den Mann verbessern, die Katze leider nicht (Mark Twain)
Ivain
Jr. Member
**

Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 52



« Antworten #10 am: 05. 10. 2006, 15:41 »

Vorweg:
Ich falle vom Styling her nicht unter die Extremgothics, habe 'nur' lange Haare und mein Standardoutfit ist irgendwas in Richtung schwarzes Shirt/Hemd, Cargohose, dicke Schlüsselketten, Stiefel. Winters dann der obligatorische lange Mantel
Für Goth recht schlicht, im Berufsleben schon auffallend.

Mal aus meiner Berufslaufbahn:

Habe nach dem Abitur eine Ausbildung als Fachinformatiker im Bankenumfeld gemacht.
Im IT Haus selbst war ich vollkommen frei.
Als ich eine Zeitlang bei der Muttergesellschaft eingesetzt wurde, sollte ich per Cheforder auf meinen Stil achten, die Kollegen aus den dortigen Abteilungen lachten fröhlich, als ich das erzählte.
Hier also noch kein Problem.

Danach, Wechsel zu einer echten Bank, interne IT-Abteilung.
Oweh, Sakko und Schlips Pflicht.
Ich fand einige Hemden in schwarz sowie manch anderen passenden Farbtönen, schicke Anzüge, und solche Schmankerl wie blutrot/schwarz changierende Krawatten.
Gut, ich trug einen Anzug. Aber der Stil gefiel mir, war ob den Schnitt und Farbkombis in meinen Augen gothtauglich und hob sich auch  sichtlich ab.
OK, ich konnte mich nicht an die Krawatte gewöhnen, aber das ist ein anderes Thema.

Erneuter Wechsel, Zeitarbeitsfirma.
Naja... Vermietet an eine Firma mit konsequenter LMAA - Einstellung unter allen Angestellten.
Weitere Kommentare überflüssig.

Nächster Wechsel, kleine IT Firma im Webbereich.
Ich hol für die Bewerbung die Anzüge aus dem Schrank, mach mich fein.
Die Tür öffnet mir eine Dame im schwarzen Hexenrock, Rollkragenpulli, fettem Silberdrachen an einer Kette darüber, Unterlippenpiercing und dunkler Schminke.
Meine zukünftige Vorgesetzte. Und ich im Anzug. Mei, kam ich mir doof vor.

Nunja, so stehts bis heute.

Wenn man verschiedene Abstufungen des Styling betreibt, kann man in vielen Bereichen Glück haben.
Auch mit Kundenkontakt.

Klar, das extreme Styling wird man außerhalb der Szenefirmen höchst selten durchbekommen und übermäßige Piercings sowie manche Frisuren sind ein Problem.

Allerdings würde ich da vorschalgen, genau abzuwägen.
Muß es genau dieses Styling sein ? Geht nicht vielleicht auch eine Alternative, mit der man besser ankommt ?
Und ist der Preis, diese Alternative zu wählen, es nicht wert, wenn man dafür einen guten (was auch immer das für den einzelnen heißt) Job zu bekommen ?

Du wirst dich für und durch jeden Job ändern (müssen). Du lernst dazu, entwickelst neue Fähigkeiten, neue Ansichten.
Das alles ändert dich.
Ich kann mich dem oben gegebenen Rat nur anschließen.
Wähle deinen angestrebten Beruf anhand deiner Intressen, deiner Fähigkeiten und darüber hinaus achte auf die wirtschaftliche Lage der Branche und die zu erwartende Vergütung.
Wenn du dann die Wahl getroffen hast, studiere, oder mache eine Ausbildung.
Wer weiß, wie du denkst, wenn du damit fertig bist und dich auf den Markt werfen kannst.
Gespeichert

Toleranz führt zum Erbrechen, wenn sie dem Blöden gilt. -sehr frei nach Thomas Mann
Lamia-sama
Newbie
*

Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 20



« Antworten #11 am: 08. 10. 2006, 12:34 »

Ich denke es ist wichtig seine eigene Persönlichkeit wegen dem Job nicht zu ändern, denn deine Interesse und Fähigkeiten hängen nicht von deinem Aussehen ab. Allerdings sollte man beachten, in welche Branche du einsteigen möchtest. In einem Jahr stehe ich vor deinem Problem, allerdings weiß ich, dass bei meinem Job das Äußere keine Rolle spielt. Solange du nicht zu einem extremen Äußeren neigst und kein komplizierter Mensch bist, findest du dich überall zurecht, auch ohne großartigen Veränderungen. Ich kann dir nur raten etwas zu studieren, was dir Spaß macht. Nur Mut! thumbup
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


The Bizarre Underground Magazine

Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.
Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details findest du im Impressum.

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © 27. Juli 2004 - 2012 by DarkMeeting.net

Die Inhalte dieser Seite sind auch als RSS-Quelle RSS/RDF-Quelle verfügbar.   ranking-hits   bot-trap   Add to Google
Sitemap   Cross  FAQ   Cross  Kontakt   Cross  Links   Cross  ANB   Cross  Impressum top